29.12.2025

Heuchelhof Twenty-Five - die Sitcom

Bereits vorab und exklusiv durften wir für euch die aktuelle Season der Sitcom Heuchelhof Twenty-Five anschauen. Das ist bereits die 15. Staffel dieser legendären Serie, die einfach kein Ende finden will. Ihr absolut spektakulärer Humor mit den irrwitzigsten Pointen hat weltweit Fanclubs hervorgerufen. Eltern fangen an, ihre Kinder nach den Protagonist:innen zu benennen, ein eigener Stadtteil hat sich im Süden Würzburgs nach der Serien benannt. Auch in dieser Season verspricht jede der zwölf Folgen, so viel können wir vorab verraten, pudelwitzige Realsatire. Denn zurecht – und als Spruch völlig abgenutzt – heißt es, das Leben schreibt die besten Geschichten.

 

Für alle, die die Serie allen Ernstes noch nie gesehen haben und heute zum ersten Mal von Heuchelhof Twenty-Five hören, hier noch einmal in alle Kürze die Beteiligten. Da sind auf der einen Seite die vier H25-Bosse. Ihnen gegenüber stehen auf der anderen Seite völlig und absolut ausgedachte Lokalschreiberlinge und ebenso maximal absolut imaginäre Stadtteil- sowie – niemand weiß bis heute warum – ein sprechender Pudel mit gelbem Strick-Pulli.  In den ersten 14 Staffeln drehte sich eigentlich alles nur um die Frage, ob es nun Conrad oder Jeremiah wird.

 

Bei der Vorschau auf die 15. Staffel tröten wir nun explizit einen Spoiler-Alarm. Nur so viel, es wird wohl eine 16. Staffel geben, dazu ist die aktuelle Season einfach viel zu gut geworden.

 

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Im Januar dreht sich bei Heuchelhof Twenty-Five alles um die fixe Idee, unbedingt einen neuen Kunstrasen-Platz bauen zu wollen. Da will aber keiner außerhalb des Vereins erkennen, dass mehr als 50 Spielerinnen auf nur einem Platz ein klitzekleines Problem darstellen. Running Gag der Folge ist der Spruch: Auf so wenig Platz spielt man besser Tischkicker. (Und jetzt das schallende Gelächter aus der Konserve vorstellen).

 

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In der zweiten Folge lässt es H25 so richtig krachen, mit Gastauftritten von VfB Stuttgart, TSG Hoffenheim und Greuther Fürth. Jedes Mal lautes Gejohle aus dem Hintergrund, wenn die Prominenz das Feld betritt. Bei so viel Glamour auf dem grünen Teppich gerät der Plot zur völligen Nebensache, Hauptsache die Promis servieren schlagfertige Sprüche. Kommen auch ganz gemäß Drehbuch: „Schön hier bei euch auf dem Heuchelhof“. (Und jetzt ungläubiges Raunen aus den anderen Stadtteilen vorstellen).

 

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Nach dem Februar voller Pointen lässt es H25 in der dritten Folge etwas ruhiger angehen, ein bisschen weht Ungläubigkeit durch die Episode. Die Führungsriege hüpft ein wenig irre um den Kreidewagen und jodelt Freudensprüche vor sich hin. Der Grund hierfür wird erst ganz am Ende der Folge ersichtlich. Die H25-Gang stellt von allen Vereinen die meisten Talente der Nordbayern-Auswahl. Was für ein Cliffhanger, wir können Folge 4 kaum erwarten.

 

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Nachdem in der letzten Folge der letzte Satz von H25-Boss Jonni („Voll viele Talente so von uns, Digga“) ein so krasser Cliffhanger war, dass Netflix Millionen erboster Fanmails bekommen hat, wurde in der vierten Episode gleich noch ein weiterer Cliffhanger eingebaut. Die H25-Bosse schreiben dem Stadtrat, dass es vielleicht eine gute Idee wäre, mehr Sport für Mädchen zu ermöglichen. Die Zuschauer:innen warten vor der Glotze ganz gebannt auf die Antwort. Kamera-Schwenk hinüber in den Stadtrat, Großaufnahme des Redners, krass ultraspannende Musik und dann… … … nichts!

 

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Auch diese Folge spielt im April und greift den Cliffhanger der letzten Woche auf. Was bisher geschah: die H25-Bosse schreiben dem Stadtrat, dass es vielleicht eine gute Idee wäre, mehr Sport für Mädchen zu ermöglichen. Kamera-Schwenk hinüber in den Stadtrat, Großaufnahme des Redners, krass ultraspannende Musik und dann… … …nichts. Der Pudel im gelben Strickpulli wird eingeblendet und kommentiert sachkundig, dass noch nicht alle den Pudelskern verstanden haben.

 

Anm. der Redaktion: Als unmittelbare Folge toben die Zuschauer:innen vor den Bildschirmen, werfen mit Gläsern und Popcorn nach der Glotze. Spontane Flash-Mobs bilden sich vor der Europa-Zentrale von Netflix. Aufgebrachte Fans skandieren nicht jugendfreie Parolen auf den Straßen, Barrikaden werden angezündet, die Netflix-Aktie bricht um 98 Prozent ein, der gesamte Vorstand von Netflix tritt zurück.

 

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Eigentlich sollte auch in dieser Episode weiterhin ein unfassbar nichtssagendes Nichts aus dem Stadtrat folgen. Angesichts der Massenproteste und dem Verlust von drei Millionen Abonnenten wird eiligst eine gänzlich andere Folge von H25 nachgedreht. Darin bewilligt der Stadtrat die Förderung des neuen Kunstrasenplatzes und alle fallen sich glücklich in die Arme, Stadtrat und H25-Bosse feiern ein berauschendes Fest mit Apfelschorle und Gummibärchen, sogar die Schreiberlinge sind fast am richtigen Ort.

 

Anm. der Redaktion: Die Episode ist zwar an Kitsch und Langeweile nicht zu überbieten, die Abonnenten kehren trotzdem scharenweise zurück, die Belagerung der Netflix-Zentrale wird friedlich beendet.

 

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Diese Episode wird eine klassische Flashback-Folge. Wisst ihr noch, damals? Als eine Lokal-Postille von Millionen-Euro-Beträgen im H25 berichtet hat. Die H25-Bosse giggeln hysterisch amüsiert nach der Rückblende. Nur um dann festzustellen, dass das schnucklige Regionalblättchen nie zu den Heimspielen kommt. Stattdessen werden Spielberichte aus dem Internet mit Trainer O-Tönen aufgemotzt. Die H25-Bosse brüllen völlig außer sich die bemitleidenswerte Eckfahne an und beschließen die Pressefreiheit. Eine hierob geschriebene Mail der Schreiberlinge macht unter den H25-Bossen die Runde, in der irgendwie angedeutet wird, es wäre doch total schade für die Mädels, nicht in der Zeitung zu erscheinen. Kamera-Schwenk von der Mail zu den Spielerinnen auf dem Platz: Schallendes Gelächter.

 

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Das Autor:innen-Team ist völlig auf Fliegenpilz. Packt in eine Folge alles, was ihnen gerade einfällt. Bagger verwüsten den Sportpark, berühmte Fußball-Magazine berichten über den Fußballclub H25, die H25-Studentinnen werden Europameisterinnen und die neue Fußballseason startet mit krassen Siegen für H25. Und weil das alles nicht in 22 Minuten passt, wird daraus direkt eine Doppelfolge gemacht. Cliffhanger in Folge 8: man sieht wie die Nachwuchstalente des H25 zum Trainingslager nach Hoffenheim fahren.

 

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Endlich die große Sause, die berauschende Party mit Apfelschorle und Schokoküssen von REWE. Die Partygäste halten die FRANKENBRUNNEN-Flaschen so demonstrativ in die Kamera, dass der Begriff Schleichwerbung irgendwie unpassend erscheint. Gefeiert wird mit krass großer vAUDIENCE, im INNERWHEEL treffen sich SEUBERT und SCHWARZ. Auf der VR BANK tuscheln SINANOVIC und die BACKANDBONES-Brothers und bewundern die KRE-BoyGROUP. JAKOb ALBERSt ein bisschen mit GESI, Andrea und Michael üben sich im MÜSSIG-Sein, nur MINOVA und COMPUTY sind schon WEGMANN. Die beidem BENGEL geraten auf die schiefe VIEBAHN und machen im KaufRAUSCH richtig fett SPARKASSE. MAINFRANKEN kann richtig gut Partys feiern – das lernen wir in dieser Episode sehr ausgiebig.

 

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In dieser Folge regnet es ununterbrochen. Fette Monsunregen wechseln sich ab mit bombastischen Wolkenbrüchen, so dass der SterzenBACH zu neuen Ufern aufbricht. (Anm. der Redaktion: hier übertreibt es die Serie dann dich mit den Wortspielchen). Der Bau des neuen Kunstrasens verzögert sich, die H25-Bosse beschwören die Regengötter durch Opfergaben einer komplett neuen Umkleidekabine für die Frauenteams. Es MÜLLERt trotzdem weiter wie aus Eimern. Besonders lustig fanden wir die Szene, als die Baufahrzeuge der Firma Polytan über den bestehenden Kunstrasen brettern, weil sie sich mit Hary Potter auf dem Nimbus 2000 verwechseln. Die Gesichter mit offenen Mündern und großen Augen der H25-Bosse werden Fernsehgeschichte schreiben.

 

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Die Produzenten von Heuchelhof Twenty-Five gönnen sich mal einen Außendreh und verlagern die Story nach Bilbao im Norden Spaniens. Besseres Wetter dort, besseres Essen und die Leute dort sind so unfassbar freundlich, dass die H25-Bosse mit offenen Mündern und großen Augen dastehen. Ein Moment, der ebenfalls noch krassere Fernsehgeschichte schreiben wird. Es treten lustige Baskinnen und Basken auf, man verbringt gemeinsam Zeit und es ist eine Folge, die herzzerreißend rührig zeigt, wie schön interkulturelle Zusammenarbeit aussieht. Wieder liegen sich alle glücklich in den Armen und die Schreiberlinge sind wieder einmal fast am richtigen Ort.

 

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Es folgt das große, imposante und unerreichte Staffelfinale. Die letzte Folge der weltweit beliebtesten Sitcom lässt keine Wünsche offen und macht ihrem Ruf alle Ehre. Nicht nur singen alle H25-Bosse laut krakelend Weihnachtslieder, zudem verkaufen sie auch noch Waffeln. Die Waffeln sind so gut, die duften sogar aus der Glotze raus. Die unfassbar genialen Trainer:innen testen die Fähigkeiten bei Bayerns besten Nachwuchsspielerinnen an einem Ort, der in der Serie etwas uninspiriert als Unterhaching benannt wurde. Unterdessen wird auch der Bau des Kunstrasens aus der ersten Folge fertig, ein Pudel in gelbem Strickpulli tänzelt vergnügt durchs Bild und einige der besten Schreiberlinge der Region drängen sich mit ihren Mikros um die H25-Bosse, um das beste Original-Zitat zu erhaschen.

 

Anm. der Redaktion: Was die H25-Bosse gesagt haben, und warum es in der Folge jede Woche eine ganze Seite nur über Heuchelhof Twenty-Five in der Lokalzeitung geben wird, dass erfährt die weltweit größte Fangemeinde einer Sitcom dann in der 16. Staffel.

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