04.09.2020

Kickers-Vorstand in DFB-Ausschuss berufen

Das Frauenteam der Würzburger Kickers spielt ab der kommenden Saison in der 2. Bundesliga. Im Zuge des Aufstiegs wurde Finanzvorstand Heinz Reinders in den Ausschuss Frauen-Bundesligen des DFB berufen.

 

Es ist typisch für die vergangenen Wochen bei den Kickers-Frauen, dass alles irgendwie ganz schnell geht. Nicht nur die Eingliederung des Mädchen- und Frauenfußballs in die Kickers-Familie wurde in beachtlicher Geschwindigkeit vollzogen, auch der Aufstieg in die 2. Bundesliga der Frauen wurde im Rekordtempo bewältigt. Nun kam kurzfristig noch die Berufung von Vorstand Heinz Reinders in jenes DFB-Gremium hinzu, dass für die Frauen-Bundesligen zuständig ist. Reinders ist für die Finanzen der Kickers-Frauen verantwortlich und engagiert sich seit Jahren für den Ausbau des Mädchen- und Frauenfußballs in der Region.

 

Einer von drei Vertretern der 2. Liga

 

Als einer von drei Vertretern wurde Reinders als Delegierter der Zweitligavereine in das Gremium gewählt. Gemeinsam mit der Vertreterin von RB Leipzig und dem 1. FC Köln wird Reinders die Interessen der Clubs aus der 2. Liga vertreten. „Das ist auf jeden Fall eine große Ehre“, kommentiert er denn auch die Berufung, „und ich denke eine sehr gute Chance, den Frauenfußball beim DFB mit Nachdruck zu vertreten“.

 

Dass der Würzburger Impulse setzen kann, davon ist er durchaus überzeugt. „Wir haben den jahrgangsversetzten Spielbetrieb der Mädchen in Bayern durchgesetzt und ein Nachwuchsförderzentrum für junge Talente gegründet. Schön, dass wir nun beim DFB anklopfen können“. Ob das als Versprechen oder auch anders gesehen werden könnte, quittiert Reinders, der hauptberuflich Professor an der Universität Würzburg ist, mit einem Augenzwinkern.

 

Vielfältige Themen und Aufgaben

 

Die Arbeit des DFB-Ausschusses beginnt Mitte September und Themen wie der Spielbetrieb zu Corona-Zeiten, die Finanzierung sowie insgesamt Fragen der Gleichstellung des Frauenfußballs werden zu den Aufgaben zählen. Einen ersten Schritt, den der DFB in Angriff nehmen könnte, wäre nach Reinders‘ Auffassung die gleiche Entlohnung für Nationalspielerinnen und -spieler. Brasilien habe das jüngst vorgemacht, wie schnell so etwas umgesetzt werden kann. Und mit der zügigen Umsetzung von Zielen kennt sich der Würzburger ja bereits gut aus.

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