01.06.2021

Die erste Generation

Nach dem beschlossenen Saisonabbruch bei den Juniorinnen durch den Bayerischen Fußball-Verband treten die U17-Juniorinnen in der kommenden Spielzeit in der Landesliga an. Durch den personellen Umbruch im Kader wird ein junges Team für die Stabilisierung in der Liga #AnlaufNehmen. Es ist die erste Generation U17-Juniorinnen aus der eigenen Kaderschmiede.

 

So richtig in Fahrt konnte die erste vereinseigene Generation der U17-Juniorinnen in den letzten beiden Jahren nicht kommen. Erst benötigte die Übernahme der Bayernliga-Lizenz vor zwei Jahren die Entwicklung neuer Strukturen und die Zusammenführung der Spielerinnen unter einem Dach. Dann unterbrach die Corona-Pandemie die Landesliga-Saison 2019/20, so dass am Ende die Quotiententabelle die sportliche Situation entscheiden musste.

 

Die neue Saison wird im September starten und die Kickers-Juniorinnen gehen mit einem gut gefüllten Kader in den Wettbewerb. Mit 20 Spielerinnen der Jahrgänge 2007 bis 2005 treten zum ersten Mal Teams an, die aus der vereinseigenen Talentschmiede hervorgehen. "Über die Hälfte der Spielerinnen hat das Kicken von Beginn an bei uns gelernt, einige sind schon seit der U8 bei uns", freut sich Heinz Reinders über den Start in die Landesliga. Der 48-Jährige wird das Team durch die Saison führen und gibt als Saisonziel die Stabilisierung in der Liga an. "Wir haben technisch und taktisch sehr gut ausgebildete Spielerinnen, sie sind teilweise einfach noch sehr jung und werden lernen, sich auch körpelrich durchzusetzen", formuliert Reinders das Ausbildungsziel.

 

Erste Generation aus eigener Ausbildung

 

Die Besonderheit ist dabei, dass die erste U17-Generation antritt, deren Spielerinnen die Ausbildung bei den Kickers-Frauen bzw. zuvor den "Würzburg Dragons" als Mädchenfußball-Sparte des SC Würzburg Heuchelhof durchlaufen haben. "Wir arbeiten seit 2010 daran, aus der eigenen Jugend Spielerinnen für den Großfeldbereich auszubilden. Nun ist es endlich soweit und unsere langjährige Arbeit trägt Früchte, darauf sind wir schon stolz", so Gudrun Reinders, die den Mädchenfußball seinerzeit aufgebaut hat.

 

In der Landesliga Nord warten neben dem Club aus Nürnberg und der SpvGg Erlangen eine ganze Reihe weiterer Vereine, deren Spielstärke schwer einnzuschätzen ist. "Alle Vereine waren über ein Jahr im Corona-Lockdown, viele Spielerinnen müssen nun zu den Frauen wechseln. Wir können also beim besten Willen nicht sagen, was auf uns zukommt", resümiert Reinders die sportlichen Herausforderungen. "Mit dem Club muss man immer rechnen und Überraschungsteams gibt es immer", weiß der seit 2007 aktive Trainer. Und ergänzt mit einem Augenzwinkern: "Vielleicht sind das ja wir, schauen wir mal".

 

Bildtitel: Die SpVgg Erlangen wird auch in der kommenden Saison Gegnerinnen der Kickers-U17 sein.

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