4. Spieltag 2020/21


 

21.03.2021

Schnuppern an der Sensation

FC Würzburger Kickers
0 : 1
1. FC Köln

Spielbericht

Zum Restart der 2. Frauen-Bundeliga waren die Frauen des 1. FC Köln zu Gast im Soccergirl-Sportpark Heuchelhof. Die Kölnerinnen reisten mit zahlreicher Bundesliga-Erfahrung an und galten vor der Partie als klare Favoritinnen. Ganz so einfach machten es die Kickers-Frauen den Gästen aber dann doch nicht.

 

Am Ende einer umkämpften Partie auf Augenhöhe stand für die Rheinländerinnen zwar ein 0:1 auf dem Konto, den Spielverlauf spiegelt das Ergebnis durch den Treffer von Amber Barrett in der 23. Minute aber keinesfalls wider. Das TrainerInnen-Team setzte von Beginn an auf eine kompakte Spielweise im 5-4-1, um der starken Offensivkraft um Barrett und Mandy Islacker eine kluge Taktik entgegenzustellen. Da die Kölnerinnen häufig mit hohen Bällen in den Strafraum agierten, erwies sich die Defensive rund um Abwehrchefin Meike Bohn als äußerst stabil.

 

Starke Doppel-Sechs räumt ab

 

Die davor positienierte Doppel-Sechs mit Luisa Scheidel und der in der Startelf debütierenden Sophia Klärle tat ihr Übriges, um die erwartet stark anlaufenden Kölnerinnen aus dem eigenen Strafraum fernzuhalten. Mit Ausnahme eines kurzen Augenblicks fehlender Zuordnung ging die Taktik mit dem sehr jungen Team auf. Köln kam trotz der Überlegenheit an Erfahrung zu ansonsten keiner nennenswerten Chance. Lediglich als Bohn in der zweiten Hälfte in einen Querpass grätschte und Keeperin Hannah Johann ihr Können unter Beweis stellen musste, wurde es noch einmal brenzlig.

 

Ansosnten war vor allem der Beginn der zweiten Halbzeit durch ein stärkeres Offensivauftreten der Rothosen gekennzeichnet. Mit sehenswertem Kombinationsfußball wurden die Gäste das eine ums andere Mal unter Druck gesetzt. Nicole Kreußer vergab in der 50. Minute eine gute Chance vor dem Kölner Kasten, auch Spielführerin Luisa Scheidel setzte ihren Abschluss nur knapp neben das Tor.

 

Kölnerinnen in der Schlussphase nervös

 

Die steigende Nervosität der Rheinländerinnen und erklärten Aufstiegsaspiratinnen zeigte sich in der Schlussphase, in der die Gäste dem Anrennen der Kickers-Frauen weniger Sportliches sondern häufiger nur noch Notbremsen entgegensetzen konnten. Schrecksekunden beim harten Einsteigen gegen die ebenfalls debütierende Jenaya Robertson blieben aber ohne dauerhafte Verletzung der Offensivspielerin.

 

Insgesamt haben die Kickers-Frauen eine starke Defensiv- und taktische Leistung gezeigt, mit der sich das Team in der 2. Frauen-Bundesliga nicht verstecken muss. Am kommenden Wochenende geht es nach Ingolstadt. Gegen die Schanzerinnen steht nach dem frühen Pokalaus im letzten Herbst noch eine sportliche Revanche an.

 

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